Impuls
Hoffnung bedeutet für mich
ganz praktisch in meinem Leben ...
Ich engagiere mich
und verwerfe den Gedanken: „Ich kann doch nichts machen.“
Ich gebe von meinem Überfluss ab
und verwerfe den Gedanken: "selber essen macht fett."
Ich beginne mit der Änderung bei mir
und schreie nicht: "die Welt ist schlecht."
Ich glaube daran, dass „etwas“ schon viel bedeutet
und schreie nicht: "alles oder nichts".
Ich beginne heute
und habe nicht utopische Pläne für morgen.
Ich weiß, dass kleine Hoffnungen genügen
und theoretisiere nicht, dass große Visionen her müssen.
Ich weiß, dass Menschen das Wichtigste sind
und dass es um Menschen geht, nicht um Programme.
Ich weiß, dass mein Leben einen Sinn hat
und ich nicht in den Fehler verfalle, zu glauben: "es hat ja doch alles keinen Zweck."
Ich glaube an Jesus Christus, d
as Argument der Hoffnung gegen Resignation und Langeweile.
Ich hoffe, weil Gott in Jesus Christus mir Grund zur Hoffnung ist,
und zwar für heute und für morgen.
(Aus: Reinhld Ruthe, Stress muss sein, Freiburg 1977, ISBN: 3451076179)



