Jugendplan

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Der kirchliche Jugendplan beschreibt die Leitlinien und Rahmenbedingungen der Kinder- und Jugendarbeit im Erzbistum Bamberg.

Er soll umsetzen, was im Pastoralplan für das Erzbistum Bamberg “Den Aufbruch wagen – heute!” an wichtigen Weichenstellungen für eine zukunftsorientierte Pastoral festgelegt wurde und versteht sich als Konkretion des Pastoralplans im Hinblick auf Kinder und Jugendliche. "Er soll mit wachem Verstand, mit großer Hoffnung und mit starker Liebe in den Pfarreien, Verbänden und in der offenen Kinder- und Jugendarbeit umgesetzt werden." schreibt Erzbischof Ludwig Schick in seinem Vorwort zum aktuellen Jugendplan aus dem Jahre 2006.

Im Erzbistum Bamberg gibt es ein lange Tradition, dass der Jugendplan in regelmäßigen Abständen überprüft und vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen, veränderter Rahmenbedingungen und neuen Anforderungen durch die Verantwortlichen für die Kinder- und Jugend(verbands)arbeit angepasst wird. Seit 1978 erhält so das Erzbistum Bamberg alle sieben Jahre einen neuen Jugendplan und nach 1978, 1985, 1992, 1999 und 2006 steht folglich der nächste Jugendplan für das Jahr 2013 an.

Auf dieser Seite sollen alle wichtigen Informationen zum aktuellen Jugendplanprozess zusammengefasst werden, so dass sich alle Interessierten und Engagierten in allen Bereichen der kirchlichen Jugend(verbands)arbeit einen Überblick verschaffen und sich mit ihren Anregungen einbringen können.

 

Einrichtung einer Steuerungsgruppe

Zur Erstellung des Jugendplans und die Planung des dafür notwendigen Prozesses wird eine Projektsteuerungsgruppe Jugendplan (PsgJ) eingerichtet. Der PsgJ gehören an:

• Detlef Pötzl und Klaus Achatzy (Jugendamtsleitung)
• Tina Muck (BDKJ-Diözesanvorstand; bis 04.2012)
• Matthias Lange (BDKJ-Diözesanvorstand; bis 11.2011)
• Christina Lehrieder (MAV Jugendamt)
• Björn Scharf (Koordinator / Referent für Projektarbeit)

Entscheidungen werden in der PsgJ nach Möglichkeit im Konsens getroffen, wobei die Mitarbeitervertreterin und der Projektkoordinator beratende Stimme haben. Sollte sich in bestimmten Fragen kein Konsens herbeiführen lassen, so entscheidet die Mehrheit, in Pattsituationen der Diözesanjugendpfarrer.

Der kirchliche Jugendplan wird von unserem Erzbischof in Kraft gesetzt. Die Letztentscheidung über die Inhalte des Jugendplans obliegt deshalb ihm.

 

Grundsätzliche Ausrichtung des Prozesses

Vor dem Hintergrund der Rückmeldungen aus der HBT und der BDKJ-Diözesanversammlung, sowie eigener Erwartungen und Zielsetzungen, hat die PsgJ fünf Leitpunkte festgelegt, die für den Jugendplanprozess gelten sollen:

Es wird ein transparenter Prozess angestrebt, der eine breite Beteiligung ermöglicht und an dessen Ende ein neuer Jugendplan für das Erzbistum Bamberg steht, der relevant für die praktische Arbeit ist und Schritte in Richtung Zukunftsfähigkeit kirchlicher Jugend(verbands)arbeit vollzieht.

Dabei wird der Jugendplan als Konkretion des Pastoralplans verstanden, für den Bereich der Jugend(verbands)arbeit und der gesamten Jugendpastoral, d.h. für alle die im Erzbistum kirchliche Kinder- und Jugendarbeit verantworten.

Zur angestrebten Transparenz des Prozesses gehört auch, dass ab Oktober 2011 alle relevanten Informationen auf dieser Homepage zusammengestellt werden. Wichtige Zwischenschritte werden über Rundscheiben kommuniziert bzw. in der MA-Versammlung und der BDKJ-Diözesanversammlung vorgestellt und beraten. Selbstverständlich sind darüber hinaus auch Informationen und Beratungen gegenüber der Ordinariatskonferenz und dem Erzbischof einzuplanen.

 

Anregungen zum Prozess

Es können jederzeit Anfragen, Anregungen und Kritik zum Prozess an Björn Scharf  als Koordinator gerichtet werden können. Diese werden in die PsgJ eingebracht und beraten.

 

Gesamtplan und Zeitschiene

Der Gesamtplan und die zugehörige Zeitschiene für den Jugendplanprozess wurden mit dem 3. Infobrief im November 2011 (siehe unten) kommuniziert. Den Auftakt stellte das Jugenforum vom 24.-26. Februar 2012 dar. Ein Abschluss des Prozesses ist nach unserer Einschätzung, vor dem Hintergrund einer breiten Beteiligung, diversen Beratungsschleifen, der notwendigen redaktionellen Phasen und unserer Ressourcen, nicht vor Herbst 2013 zu erwarten.

 

Jugendforum - "Die Zukunft auf dem Plan - Offene Wege für eine zukunftsfähige kirchliche Jugend(verbands)arbeit!“

Im Sinne einer breiten Beteiligungsmöglichkeit am Jugendplanprozess wurde am Wochenende vom 24.-26. Februar 2012 ein Jugendforum in Vierzehnheiligen durchgeführt. Das Jugendforum war die Auftaktveranstaltung für den Jugendplanprozess und bot im Rahmen von acht "Zukunftswerkstätten" die Möglichkeit, die aktuelle Situation der kirchlichen Jugend(verbands)arbeit zu analysieren, zu diskutieren und zu kritisieren, um daraus resultierend möglichst konkrete Anliegen und Forderungen zu formulieren, in Hinblick auf notwendige Veränderungen und Verbesserungen hinsichtlich unserer Konzeption, Grundsätze, Handlungsfelder, Zielsetzungen und Organisation.

Die Zukunftswerkstatt ist eine Arbeitsform, die vor allem von dem Zukunftsforscher Prof. Dr. Jungk entwickelt wurde. Ihr Anliegen ist es, in kreativer Weise und ausgehend von der Realität Handlungsperspektiven zu entwickeln und in neue, auch unkonventionelle Lösungsstrategien umzusetzen. Die drei Hauptphasen der Zukunftswerkstatt sind die Wahrnehmungs- und Kritikphase (Analyse der Stärken und Schwächen), die Phantasiephase (Wünsche, Träume und Ideen) und die Realisierungsphase (Inhalte und Pfade der Verwirklichung).

Als Ergebnisse der Zukunftswerkstatt waren im Blick:
- Forderungen, Positionen, Ideen für die Weiterentwicklung des Jugendplans 2013
- Anregungen für die praktische Jugend(verbands)arbeit vor Ort
- Ideen, die über den Jugendplan 2013 hinausgehen

Das Jugenforum wurde begleitet von dem Moderatoren/-innen-Team:
- Waltraud Knaier-Thullner, Dipl. Psychologin, Supervisorin und Moderatorin, Übersee
- Thomas Ködelpeter, Dipl. Hdl., Moderator, Leiter der Ökologischen Akademie e.V., Linden
- Björn Scharf, Projektreferent, Erzbischöfliches Jugendamt, Bamberg

Die acht Zukunftswerkstätten wurden von Moderatorinnen und Moderatoren aus dem Bereich der Jugendarbeit bzw. dem Pastoralteam der Erzdiözese Bamberg begleitet: Katharina Antensteiner (PA), Andreas Bär (PR), Rudi Brunner (PR), Jörg Buchhold (GR), Christian Deuber (GR), Anne-Kathrin Eisenbarth (PR), Stephanie Eckstein (GR), Ludger Mennes (PR) sowie Traugott Goßler (KJR Erlangen-Höchstadt) und Jörn Sumfleth (Uni-Bamberg).

Zielgruppe des Jugendforums waren neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Erzbischöflichen Jugendamtes und den Mandatsträgerinnen und Mandatsträger in den Jugendverbänden und dem BDKJ auch alle Jugendseelsorger/innen, Ehrenamtliche, Teamer und Honorarmitarbeiter/innen in all unseren Einrichtungen und Referaten, die hauptberuflichen Ansprechpartner für die Kinder- und Jugendarbeit in den Pfarreien, (Ober)Minis, das Team von Burg Feuerstein, Jugendverantwortliche im PGR, FSJler/innen und Freiwillige (WFD) etc. als auch die Mitglieder der Orden und neuen geistlichen Gemeinschaften. Die Teilnahme am  Jugendforum war für natürlich freiwillig und für alle der knapp 100 Teilnerhmer/innen kostenlos.

Die ausführliche Einladung kann unter Downloads, am Ende dieser Seite, heruntergeladen werden. Berichte zum Jugendforum finden sich auf unserer Homepage. Die Veröffentlichung der Dokumentation ist für die Zeit nach den Pfingstferien geplant.

 

 

Das Gelingen des Prozesses und der Abschluss mit einem neuen und zukunftsweisenden Jugendplan für das Erzbistum Bamberg hängt entscheidend von unserem konstruktiven Zusammenwirken in den kommenden knapp zwei Jahren ab. Wir wollen ermutigen und aufrufen, Euch in diesem Sinne in die anstehenden Beratungen einzubringen und den Prozess mitzugestalten, im Interesse der Kinder- und Jugendlichen und im Interesse der kirchlichen Kinder- und Jugend(verbands)arbeit!  (im Juli 2011)

Detlef Pötzl (Diözesanjugendpfarrer)
Björn Scharf (Projektreferent / Koordinator)

 

Kontakt:

Erzbischöfliches Jugendamt
Björn Scharf
Kleberstraße 28
96047 Bamberg

Tel.: 0951-8688-19
Fax: 0951-8688-66

Mail: bjoern.scharf@eja-bamberg.de

 

 

 

 
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